Hartmann: „Familien-Schwimmbad als erste Priorität!“
Ein neues Familien-Schwimmbad für alle Generationen steht für Timo Hartmann als neuer Bürgermeister ganz oben auf der Prioritätenliste.
Seit über 15 Jahren wird über das Bad Wildunger Schwimmbad intensiv diskutiert. Amtsinhaber Gutheil ist nach eigener Aussage seit 2011 an den Gesprächen beteiligt. „Für mich, der bisher in keinem Gremium der Stadt Bad Wildungen aktiv war, ist es vollkommen unverständlich, wieso man in dieser langen Zeit nicht zu einer Lösung für Bad Wildungen gekommen ist.“, so Timo Hartmann. Wie man letzte Woche in der WLZ lesen konnte ist daran auch nicht allein die Stadtverordnetenversammlung schuld, sondern auch innerhalb der Verwaltung ist es nicht optimal gelaufen. Und zweimal haben die Bürgermeister Zimmermann und Gutheil von sich aus die Reißleine gezogen und bestehende Beschlüsse gekippt. „Als Bürgermeister ist man automatisch Chef der Verwaltung. Und hier sind in den letzten Jahren augenscheinlich einige Dinge nicht richtig angegangen worden. Dies kann man viel besser machen und eine offenere Kommunikation ist hierbei sehr wichtig.“, so Hartmann weiter. Allein die Tatsache, dass man mit dem scheinbar längst beschlossenen Abriss bis heute nicht weitergekommen ist und keinerlei Haushaltgelder für 2024 vorgesehen hat, ist Ausdruck von falschen Prioritäten. Timo Hartmann: „Es kann doch nicht sein, dass wir nach dem Beschluss des Abrisses im Juli 2023 bis heute keinerlei verlässliche Zahl zur Höhe des Abrisses vorliegen haben, zumal die vor einigen Jahren eingeschalteten Planer die Abrisskosten in ihre Kostenschätzungen mit eingeplant haben müssen. Auch eine europaweite Ausschreibung ist deutlich schneller umzusetzen, dies machen uns andere Kommunen vor. Und wenn das Bauamt laut Aussage des Amtsinhabers gerade überlastet ist, dann ist es an dem Chef der Verwaltung gemeinsam mit den Mitarbeitern nach Lösungen zu suchen das dies schneller umgesetzt werden kann. Hier würde ich mich als Bürgermeister in der Verantwortung sehen.“
Durch diese erneute Verzögerung verliert Bad Wildungen ein weiteres ganzes Jahr, denn in diesem Jahr wird in Sachen Abriss nichts geschehen. Somit verzögert sich die Fertigstellung des Neubaus erneut auf frühestens 2028. Hartmann: „Nun wäre es an der Zeit sich um eine Zwischenlösung zu bemühen. Was machen die Kinder und Schulklassen bis 2028 frage ich? Denn es gibt bisher keine einheitliche und gerechte Lösung für unsere Kinder. Daher werde ich als Bürgermeister mit dem Landkreis als Schulträger als erstes in Verhandlungen treten und zusätzliche Fördergelder für eine Zwischenlösung beantragen!“ Weiterhin sollte beim Land Hessen ein Zuschuss verhandelt werden, so dass auch die aktuelle Grundschul-Generation unserer Kinder die Möglichkeit hat, schwimmen zu lernen. „Dies alles sind Dinge um die sich bisher nicht gekümmert wurde und dies möchte ich gern als Bürgermeister angehen. Den Fokus auf das Wesentliche richten, nämlich auf die Entwicklung der Stadt, steht für mich hierbei an vorderster Stelle.“, so Hartmann weiter.
Nach dem erfolgten Abriss steht Timo Hartmann für ein modernes, nachhaltiges Familien-Schwimmbad für alle Wildungerinnen und Wildunger. Ein Babybecken zur Wassergewöhnung und natürlich ein Becken zum Schwimmen lernen sind hierbei unverzichtbar. Weiterhin soll in diesem Becken ein höhenverstellbarer Boden eingesetzt werden, so dass die Nichtschwimmer-Kinder gut stehen können, aber auch das Erwachsene in diesem Becken Reha- und Gymnastik vollziehen können, wenn der Boden heruntergefahren wurde. Auch für die Erwachsenen wird ein 25m Schwimmbecken vorhanden sein. Hartmann: „Für die Sommermonate ist ein kleineres Freibad als bisher aus meiner Sicht unverzichtbar. Hier werden wir für die Jugendlichen eine moderne Wasserlandschaft gestalten. Kleiner als bisher, aber ausreichend für alle Wildunger, für alle Generationen.“ Wichtig ist Timo Hartmann auch das gastronomische Angebot, welches zu einem modernen Schwimmbad gehört. Die Architektur soll sich hierbei an unser schönes Stadtbild anlehnen. Hartmann: „Diese Größe des Schwimmbads ist für Bad Wildungen realistisch und finanzierbar. Aber viel wichtiger ist das Betreiben im Anschluss, nämlich die laufenden Betriebskosten. Hier ist wichtig, dass wir unser Defizit so gering wie möglich halten. Aber gleichzeitig auch die Eintrittspreise so gestalten, dass jeder Jugendliche im Sommer, so oft er möchte, ins Schwimmbad gehen kann und sich den Eintritt auch leisten kann. Hier wird es mit mir keine Kompromisse in der Höhe geben, denn geringe Eintrittspreise für alle Wildunger, egal welches Alter, ist hier der Maßstab.“
Hartmann abschließend: „Als ihr Bürgermeister werde ich mit Leidenschaft und Energie an dem neuen Schwimmbad arbeiten. Gemeinsam mit der Verwaltung, den Fraktionen und mit allen Wildungern werden wir ein tolles Schwimmbad erschaffen. Nachhaltig, effizient und zum Wohlfühlen.“
Pressemitteilung vom 28.02.2024