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Gewerbe im Industriegebiet zukunftsfähig entwickeln

Timo Hartmann möchte als Bürgermeister die Entwicklung des Industriegebietes voranbringen. Denn aus seiner Sicht ist auch hier langer Stillstand und keine Entwicklung erkennbar. Hartmann: „Wir müssen den bestehenden Betrieben die Möglichkeit zur Erweiterung geben und danach neue Betriebe ansiedeln. Nur mit weiteren Betrieben lässt sich das Gewerbesteueraufkommen erhöhen ohne an der Steuerschraube zu drehen.“ Hierfür kommt für Hartmann die Fläche des bisherigen Bauhofs mit über drei Hektar Fläche in Frage und hierfür sollte der Bauhof umziehen. „Edertal möchte gerade auch einen neuen Bauhof bauen und daher sollten wir dies mit einer interkommunalen Zusammenarbeit gemeinsam angehen!“, so Hartmann. Die Fläche im Bereich Altwildungen gegenüber der Müllumladestation auf der anderen Straßenseite bietet sich hierfür geradezu an. Hartmann: „Für diese Fläche gibt es bereits einen Flächennutzungsplan, denn hier sollte mal ein Freizeitcenter entstehen.“ Aus Sicht des Bürgermeister-Kandidaten kann es nicht sein, dass die Stadt momentan am alten Standort einen Neubau mit rund 19 Mio. € veranschlagt. Hartmann hierzu: „Ein Bauhof ist für uns enorm wichtig, das steht außer Frage. Aber ein neuer Bauhof für 19 Mio. € ohne jegliche Weiterentwicklung für die Stadt halte ich für unsinnig! Auf dieser Basis hätte schon kein Generalplaner beauftragt werden sollen!“ Daher sieht Hartmann durch die Zusammenarbeit mit Edertal große Chancen zu einer besseren Finanzierung, denn es gibt hierfür vom Land Hessen eine attraktive Förderung für interkommunale Zusammenarbeit. Hartmann: „Vergleichbare Bauhöfe liegen bei einem Neubau bei 10 Mio. €. Wir bekommen bei einem gemeinsamen Bauhof Fördergelder für nachhaltigen Klimaschutz, da wir nur eine Einheit bauen. Weiterhin bekommen wir Fördergeld für die interkommunale Zusammenarbeit. Mit beiden Fördertöpfen lassen sich 30 % der Gesamtkosten und somit mindestens 3 Mio. €. abdecken.“ Damit verbliebe für Bad Wildungen ein zu stemmender Betrag von 5,25 Mio. € bei 18.000 Einwohnern und für Edertal 1,75 Mio. € bei 6.000 Einwohnern. „Wir als Stadt Bad Wildungen sparen somit knapp 14 Mio. € im Vergleich zum derzeitigen Planungsansatz“, so Hartmann. Nach Fertigstellung fallen auch die Betriebskosten niedriger aus aufgrund von Synergieeffekten. Hartmann: „Ein Halle mit Schreinerei, Metallbau und Werkstätten. Sozialräume, Sanitärbereiche und Verwaltung können gemeinsam genutzt werden. Dadurch sparen wir in Wildungen jedes Jahr richtig Geld!“ Timo Hartmann sieht auch die zukünftige Arbeit aller Bauhof-Mitarbeiter nur im Stadtgebiet von Bad Wildungen. „Das Wichtigste für mich ist, dass wir gemeinsam mit allen Mitarbeitern diesen Bauhof planen und errichten. Denn die Menschen, die dort arbeiten, möchte ich einbeziehen in die Planungen. Deren Erfahrungen sind Gold wert.“ Ein weiterer wichtiger Punkt ist für Hartmann, dass der Bauhof durch die viel kleinere Investition auch schneller entstehen kann. „Der Abriss und Neubau unseres Schwimmbads hat Priorität und kostet viel Geld. Wenn wir den Bauhof somit zeitgleich umsetzen wollen, dann wird es keine Alternative zu einer Zusammenarbeit mit Edertal geben. Allein wird sich unsere Stadt das neue Familienbad und einen Bauhof für zur Zeit veranschlagte 19 Mio. € nicht zeitgleich leisten können.“

Pressemitteilung vom 28.02.2024